Die Stress-Persönlichkeit

erstellt am 20. Januar 2012

Irgendwie erscheinen einem ja mittlerweile Menschen unheimlich, die von sich selbst behaupten, dass sie keinen Stress haben. Oder dass es sehr schwer ist, sie zu stressen. Denn Stress gehört anscheinend zum aktuellen Life-Style dazu, genauso, wie es zum guten Ton gehört, wenigstens einmal in seinem Leben einen gepflegten Burn-out genommen zu haben. Letzteres wünsche ich niemandem und ich denke, diejenigen, die das mit ihrem Burn-outchen so frei erzählen, haben noch nie einen Menschen erlebt, der mittendrin steckt.

Und dennoch lässt sich Stress und die Stress-Erkrankungen nicht mehr wegdiskutieren. Manche Menschen scheinen anfälliger dafür zu sein, manche weniger. Manche springen auf ganz spezifische Reize an, die wiederum andere einfach kalt lassen. Für mich persönlich hängt das mit der Stress-Persönlichkeit zusammen. Einem psychologischen Modell, das – basierend auf dem NARM-Modell von Dr. Laurence Heller, die Menschen in 5 Stress-Persönlichkeiten unterteilt. Nicht darum, die Menschen in eine weitere Schublade zu stecken, sondern dafür, Erklärungsmodelle für das eigene Verhalten zu bekommen.

Stressanfälligkeit ist gelernt und kann wieder verlernt werden

Und diese Stress-Persönlichkeiten haben alle ihre individuelle Achillesferse in Sachen Stress und dessen Bewältigung. Das Wissen um diese Schwachstelle ist dabei ein erster und großer Schritt in die Richtung, sich in vielen Situationen besser selber helfen zu können. Nicht mehr und nicht weniger. Denn anhand der eigenen Stress-Persönlichkeit, deren Entwicklungsgeschichte und dem Transfer auf Ihre persönliche Geschichte, erlangen Sie wertvolle Hinweise für Lösungsschritte Ihrer persönlichen Stressbiografie. Dieser Aufgabe stellen sich Sabine Lerch und ich ab März 2012 in gemeinsamen Tagesworkshops zum Thema Stressmanagement | Stressbewältigung | Besserer Umgang mit Stress.

Die Webseite haben wir sinnigerweise “mit Stress umgehen” getauft. Und wir sind gespannt auf den Workshop, die Resultate, die Veränderungen und die Feedbacks. Vielleicht auch von Ihnen?

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, 2 Kommentare

Körpersprache bewusst gemacht

erstellt am 16. Januar 2012

Manchmal haben es Männer einfacher. Sie scheinen mehr Selbst-Bewusstsein zu haben, tiefere Stimmen, mehr Resonanzkörper und meistens mehr Gewicht, das sie vor allem in beruflichen Situationen mit einbringen. Das kann schon sehr verunsichern. Vor allem, wenn es dann noch um das Herausstellen der eigenen Leistungen, Wettbewerb, Durchsetzung usw. geht. Viele Frauen versuchen diese “Mankos” durch mehr Fachkompetenz wett zu machen. Oder durch Sprechgeschwindigkeit. Oder durch Lautstärke. Oder durch eine Kombination aus verschiedenen Faktoren.

Embodiment ist ein Stichwort zur Lösung

Und manchmal nützt das alles nichts, wenn einem die Stimme wegbleibt, brüchig wird oder der Hals beginnt zu kratzen. Es fehlt dann das Fundament. Und das mit dem Fundament meine ich wörtlich: In erster Linie die Füße auf dem Boden spüren. Und je fester ich die spüre, desto fester stehe ich im Hier und Jetzt, desto präsenter bin ich. Und je bewusster und präsenter ich bin, desto weniger wirft mich aus der Bahn. Ein vielleicht etwas anderer Ansatz als der Weg über das Fachwissen. Und vielleicht versuchen Sie das mal in der nächsten Präsentation. Anstatt vorher noch hektisch die Folien durchzugehen, sich auf Ihre Füße auf dem Boden zu konzentrieren und nehmen nur den Unterschied wahr, den das macht.

Das will nicht heißen, daß Fachkompetenz zweitrangig ist. Nein. Aber Fachkompetenz nützt wenig bis gar nichts, wenn einem die Stimme wegbleibt oder frau so nervös ist, dass nur 30% der Kompetenz nach außen kommen können. Behalten Sie Ihre Kompetenz und geben Sie Ihrem Embodiment – neben den anderen Themen, die hier noch mitschwingen – mehr Aufmerksamkeit….

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, 0 Kommentare

Entscheidungsschwäche

erstellt am 12. Januar 2012

Manche Menschen tun sich mit Entscheidungen furchtbar schwer. Es werden alle Eventualitäten bedacht, die verschiedenen Möglichkeiten werden immer wieder hin- und hergedreht, bis einem der Kopf raucht. Und je mehr Mühe man sich mit seiner Entscheidung gibt, desto verwirrter wird man im Endeffekt. Und Verwirrung ist ein sehr schlechter Zustand für jegliche Entscheidung. Oft ist der Antrieb dafür der, dass kein Fehler gemacht werden möchte. Eigentlich ein ganz hehrer Vorsatz.

Das Leben ist keine Excel-Zelle

Ich persönlich finde es charmant, zu versuchen, bei Entscheidungen vom Ende her zu denken. Was passiert im Endeffekt, wenn ich A anstatt B tue und was findet statt, wenn ich C wähle. Aber – auch wenn wir es gerne hätten – wir können das Leben nicht vorherbestimmen und unsere Einflussmöglichkeiten sind manchmal geringer, als es uns für unser Sicherheitsbedürfnis lieb wäre. Und – wenn ich nicht mit 100% Sicherheit etwas vorhersagen kann, dann kann ich mich eigentlich auch leichter entscheiden. Jetzt. Sofort.

Weil – man eh nur im Nachhinein sagen kann, wozu die getroffene Entscheidung gut war. Wählen Sie also sorgfältig Ihre Alternativen. Bis zu einem gewissen Punkt. Und entscheiden Sie dann. Ohne Wenn und Aber. Vergessen Sie sofort die Alternativen, die nicht gewählt wurden. Und gehen Sie den entschiedenen Weg, ohne sich umzudrehen. Und wenn das nicht hilft – nehmen Sie eine Münze: Dann entscheidet die.

Damit Sie auf Ihren Weg kommen …..

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, 0 Kommentare

Wie bekomme ich einen Burn-out

erstellt am 8. Januar 2012

Oft wird so getan, wie wenn Burn-out oder sonstigen Erschöpfungszustände einfach so “über Nacht” über einen herfallen. Man selbst also nur bedingt etwas dafür kann, es von außen kommt, außerhalb der eigenen Wirkungsmöglichkeit. Vielleicht ein ganz menschliches Verhalten, unangenehme Dinge erst einmal außerhalb von sich selbst zu sehen.  Meistens gehören aber immer mehrere dazu – auch wenn ich bei dem Außen-Ansatz bleibe: Das, das auf mich einwirkt und das, was ich zulasse. Und für das persönliche Zulassen gibt es immer individuelle Gründe.

Burn-out-Persönlichkeit

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass es so etwas, wie eine Burn-out-Persönlichkeit gibt. Menschen, die sich schlecht selbst regulieren können. Menschen, die schlecht Nein sagen und sich abgrenzen können und Menschen, die Beziehung so verstehen, dass sie vorrangig etwas für andere tun und sich selbst immer ganz hinten an stellen. Das wären mal so ein paar typische Bilder. Was ich mit meinem Verhalten sonst noch zur persönlichen Überforderung tun kann? Einiges:

  • Unersetzlich fühlen
  • Ständig geschäftig sein
  • Müssiggang und Nachlässigkeit sind Todsünden
  • Ständig positive Affirmationen auf den Lippen
  • Permanent an der eigenen Selbst-Optimierung arbeitend (Coachings, Seminare, Weiterbildung, Bücher)

Zu den Punkten hinzu kommt natürlich auch das Gefühl, ständig am Puls der Zeit sein zu müssen und das unterstützt die Technik ja ungemein. Und gleichzeitig sind das alles auch persönliche Hebel zur Wiederherstellung der eigenen Gesundheit, die schnell greifen, wenn sie mal angegangen werden. Und dafür ist jeder selbst verantwortlich, da kann jeder selbst etwas tun. Egal, was das Außen dazu sagt….

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, 2 Kommentare

Das zurückhaltende Prinzip

erstellt am 4. Januar 2012

Manche Menschen verwechseln Selbstpreisgabe mit Selbstaufgabe. Was mir auffällt – es sind mehr Männer als Frauen darunter, die nach diesem Prinzip leben. Früher dachte ich immer, dass wir zu viel John Wayne gekuckt oder Lucky Luke gelesen haben. Mittlerweile sehe ich das differenzierter. Für viele Jungen war das sich zurücknehmen, das still und schweigsam werden ein probates Mittel, um mit ihrer Umwelt zurecht zu kommen. Immer dann, wenn sie laut, frech und ungestüm wurden – sind sie gemaßregelt worden. Und zwar dahingehend, doch bitte still und freundlich zu sein.

Kinder können Gedankenlesen

Und da das permanente Anecken keinen Lebens-Spaß macht, werden diese Postulate von außen verinnerlicht. Der Junge verstummt. Klärt viel mit sich selbst und zieht sich eher zurück, als dass er etwas von sich preisgibt, für das er gemaßregelt und lächerlich gemacht werden kann. Perfekte Tarnung. Und da die meisten Jungen zum größten Teil von Frauen erzogen wurden, richtet sich diese Strategie vor allem gegen alles, was von Frauen an die mittlerweile Männer herangetragen wird. Gelernt ist gelernt.

Und wenn dann ein solcher nach außen hin distanziert erscheinender Mann auf eine Nähe suchende Frau trifft – ist das Beziehungs-Chaos komplett. Je mehr sie versucht, näher an ihn ran zu kommen, desto mehr verschmilzt er mit der weißen Wand: Eine neue, gemeinsame Lebensaufgabe ist geboren. Die gute Nachricht: Alles, was gelernt wurde kann auch wieder verlernt werden …. wenn man(n) will und frau lässt….

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, 0 Kommentare