Für mehr Männergesundheit

erstellt am 23. Juli 2010

Auch Männerkörper funktionieren noch nicht so, dass man sie am Morgen in der Werkstatt abgeben kann und nachmittags repariert wieder holen. Sie bedürfen Pflege und Vorsorge, damit irgendwann mal das statistische Mittel von 7 Jahre früher sterben als die weibliche Bevölkerung sich aneinander annäheren kann – positiv wohlgemerkt. Eine wunderbare Zusammenfassung zum Thema hat mein Kollege Roland Kopp-Wichmann auf seinem Persönlichkeits-Blog veröffentlicht.

Mit vielen weiterführenden Links und so gut geschrieben, dass ich das weder topppen möchte noch könnte. Also auf zu Roland Kopp-Wichmann`s Persönlichkeits-Blog!

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, erstellt am , 0 Kommentare

Paarcoaching

erstellt am 20. Juli 2010

Bei einer der letzten Offenen Abenden fiel es mir wieder auf: Ein Paar kam zu uns, hatte ein Problem mit sich, das immer wieder auftaucht, immer wieder abtaucht – also latent da ist, wenn nicht offensichtlich, dann in den Köpfen. Wir haben die Beziehungsdynamik in den Raum gestellt – ohne lösen zu wollen, sondern nur um zu schauen, wo und in welche Richtung es geht. Die Frau war immer wieder von ihrer Situation überfordert und rutschte aus einer Überaktivierung in die Erschöpfung; während der Mann anfänglich helfen und beruhigen wollte und dann ganz starr und hilflos wurde, als er seine Partnerin in der Erschöpfung mitbekam.

Soweit so gut. Klassische Situation und wie könnte es weiter gehen. Wichtig für mich war, dass beide erkannt haben, dass hier jeder seinen Teil zum Beziehungstanz beiträgt. Dass jeder “Vorbelastungen” mit sich bringt, die ihn in gewissen Situationen hilflos machen – der eine erstarrt und die andere erschöpft. Und dass diese Situationen eigentlich nichts mit der Partnerschaft zu tun haben, sondenr auch in jedem anderen Kontext stattfinden können. Und hier liegt auch der Schritt zur Besserung aus der Erkenntnis heraus – es hat nichts mit der Partnerschaft zu tun, sondern ich persönlich muss etwas für mich und meiner Vergangenheit tun, damit ich in der Gegenwart kraftvoller alleine und|oder mit Partner leben kann. Vom Paarcoaching also hin zum Einzelcoaching oder zur begleitenden therapeutischen Unterstützung.

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Wie entscheide ich mich?

erstellt am 17. Juli 2010

Generell gibt es ja viele Möglichkeiten, sich zu entscheiden oder nicht zu entscheiden, wenn man z.B. unter Aufschieberitis ‘leidet’. Und manchmal hilft es einem auch zu erkennen, dass man sich in jedem Fall entscheidet, auch wenn man sich für die Nicht-Entscheidung entschieden hat und in dem Zustand verbleibt, den man gerade hat. Interessant dabei ist auch, sich selbst zu beobachten, ob man sich eher

  • für etwas
  • gegen etwas

entscheidet. Also “hin zu” oder “weg von” einer Sache, einem Menschen oder einem Ereignis. Und eine noch weitere Unterscheidung ist die Beobachtung, ob ich mich eher

  • aus Angst
  • aus Freude bzw. Liebe

für etwas entscheide.  Und vielleicht machen Sie vor Ihrer nächsten Entscheidung einfach mal eine kleine Pause. Und überlegen sich, bevor Sie Ihre Wahl treffen, ob Sie diese eher dafür| dagegen und aus Angst|aus Freude treffen. Und wenn es eher aus dem dagegen|aus Angst heraus kommt, dann können Sie sich weiter fragen, worin gerade Ihr Mangel und Ihre Begrenzung besteht und was Ihnen aktuell fehlt, um aus dem Zustand des Mangels, der Angst und der Begrenzung heraus zu kommen, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen. Viel Spaß!

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Autor: Volker Hepp, erstellt am , 1 Kommentar

Zu sich selbst stehen

erstellt am 14. Juli 2010

“Sein Leben leben” heißt es so schön klassisch. Doch für viele stellt sich die Frage “Wie ist mein Leben” und wie bin ich selbst und wie gehen dann die anderen mit mir um, wenn ich ich selbst bin. Jeder Mensch ist anders als der andere Mensch, das merken wir im täglichen Umgang miteinander. Und trotzdem haben viele Menschen ihre Probleme damit, das zu leben, was in ihnen steckt, weil es ja auch von den anderen trennt. Und Kraft kostet, diese Individualität und das Anderssein durchzuhalten. Das ist der Preis dafür.

Und dennoch steckt viel Kraft drin, wenn ich ganz ich bin. Wenn ich neugierig und laut sein darf (obwohl meine Eltern das nicht so gerne haben), wenn ich Dinge ausprobieren kann (obwohl meine Mutter immer Angst um mich hatte) und und und. Auf einmal tun sich tausend verschiedene Möglichkeiten auf, die keine Anstrengung kosten, weil ich aus mir selbst Kraft schöpfe. Kraft daraus, dass meine beiden Beine fest auf dem Boden stehen und ich ganz hier sein kann – ohne mir darüber Gedanken zu machen, wie ich mein Verhalten vor meinen inneren Kritikern rechtfertige bzw. endlose Diskussionen mit ihnen führe.

Und viele dieser “inneren Kritiker” sind nichts anderes als die Stimmen unserer primären Bezugspersonen, die wir – gute & gelehrige Kinder die wir sind – irgendwann einmal komplett übernommen und verinnerlicht haben. So dass unsere Bezugspersonen irgendwann nicht mal mehr etwas sagen mussten – wir haben es von vorne herein automatisch gemacht. Unsere inneren Stimmen haben uns hier sehr gut in der Spur gehalten…..

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Wo die Falle manchmal zuschnappt

erstellt am 11. Juli 2010

Ja, Frauen und Männer sind in der Kommunikation unterschiedlich. Und tun sich deshalb manchmal etwas schwer, sich gegenseitig zu verstehen. Was passiert hier aber bei Frauen in beruflichem Kontext? Dadurch, dass sie aufgrund ihrer Sozialisation eher “konsensorientiert” sind, vielmals auch dazu angehalten (erzogen) wurden, nett und freundlich zu sein, schaffen sie es oft nicht, mit einer gewissen Härte dann zu antworten, wenn der Gegenwind sehr kräftig ist. Sie kommen sprichwörtlich nicht an ihre Wut heran, um diese für ein standhaftes Kontra nutzen zu können. Und hier schnappt die Falle zu. Ende Gelände.

Und dennoch ist die Wut da, schwelt irgendwo unter dem freundlichen Lächeln weiter und entlädt sich dann entweder in einem unpassenden Moment viel zu heftig oder rumort so lange intern weiter, bis sie somatisiert und eher in die Krankheit abdriftet. Sehr oft geht es im Coaching für Frauen erst einmal darum, sich selbst einzugestehen, dass man wütend ist. Und dann weiterzugehen, diese Wut nicht nur als eine destruktive Kraft, sondern als eine Kraft zu sehen, die benötigt wird, um sich abzugrenzen und durchzusetzen.

Und im dritten Schritt – nach einem Weg der Eigenbeobachtung – neu zu lernen, diese Wut kanalisiert und zielgerichtet als Kraft einzusetzen. Das können Männer manchmal schon von klein an besser, das Problem mit der “unerkannten Wut” betrifft ebenfalls mehr Männer, als man normalerweise annimmt.

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