Immer wieder Stress …

erstellt am 2. März 2012

Viele Menschen reden fast liebevoll über ihren eigenen Stress, ihren kleinen Fast-Burn-out und wie viel beschäftigt sie sind. Und all das wird mit einem Lächeln erzählt – so, als würde man jetzt vom Gegenüber ein Schulterklopfen und ein „gut gemacht“ erwarten. Kennen Sie solche Situationen? Da ich selbst in meinen Coachings schon Menschen mit Burn-out erlebt und an die entsprechenden Stellen weitervermittelt habe, weiß ich, was Burn-out bedeutet und wünsche ihn niemandem auf dieser Welt. So viel dazu.

Viele meinen beim Thema Stress auch, dass es ein gesellschaftliches Problem sei und erst gesellschaftlich gelöst werden müsse. Das denke ich nicht!

Stress ist ein rein persönliches Problem und muss auch von jedem persönlich für sich und für sich passend gelöst werden!

Und Stress ist auch normal. Und wir können ihn auch nicht vermeiden, sondern nur unseren Umgang mit ihm verändern, ihm anders als bisher begegnen. Irgendwann aber – wenn wir nicht entgegensteuern – fehlt uns der körperliche Ausgleich, unser Körper, Geist und Nervensystem sind unter Daueralarm. Der permanente Druck schwächt unser Immunsystem. Und wir sind drin in der Spirale, die immer schwerer zu stoppen ist.

Anfällig dafür sind vor allem diejenigen, die entweder ganz unten in der Hierarchie oder ganz oben stehen, die entweder sehr wenig Selbstbestimmung in ihrer Arbeit haben – oder die überbetont ehrgeizig, unruhig und ungeduldig immer sofort den nächsten Schritt vor dem ersten tun wollen.

Allen ist gemeinsam – es gibt Lösungswege. Einen davon biete ich mit einer Kollegin unter www.mit-stress-umgehen.de an. In Ein-Tages-Workshops als nachhaltigen Impuls. Weil mehr Zeit haben gestresste Zeitgenossen eh nicht….

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, 0 Kommentare

Wenn Ziele sich nicht erreichen lassen

erstellt am 28. Februar 2012

Oft genug ist der Anlass für ein Coaching der, dass sich selbst vorgenommene Ziele nicht erreichen lassen. Will heißen, Sie haben sich etwas vorgenommen, Ihr Ziel formvollendet definiert und vielleicht sogar niedergeschrieben und verschiedene Anläufe genommen? Oder Sie durchdenken alles mehrmals – sowohl die positiven als auch vielleicht negativen Aspekte und kommen einfach keinen einzigen Schritt voran. Kennen Sie solche Situationen?

Ziele hängen nicht nur vom Willen ab!

Viele Methoden zur Zielerreichung bauen sehr stark auf Willen und Glauben/Anstrengung auf. Mit dem Willen lässt sich fast alles erreichen. Fast. Und wenn es dann nicht geht, wird einem unterstellt, dass man nur nicht fest genug gewollt oder daran geglaubt hat. Was aber, wenn einfach der Unterbau fehlt? Das ist manchmal so wie beim Marathon: Sie haben viel trainiert, sich optimal vorbereitet. Haben aber Ihren Kohlenhydratspeicher nicht optimal aufgefüllt und haben während der ersten Kilometer nicht darauf geachtet, genug zu trinken und genug Kohlenhydrate nachzulegen. Bei Kilometer 31,7 heisst es dann: Vergessen Sie Ihren Willen! Ihr Körper macht einfach nicht mit.

Und genauso ist es manchmal auch mit den Zielen: Während Ihr Kopf in immer höhere Sphären schwebt, hat Ihr Körper derzeit keinerlei weitere Kapazität frei. Er braucht seine Energie, um den aktuellen Alltag gerade mal so hinzukriegen. Mehr geht einfach nicht. Wie beim beschriebenen Marathonbeispiel. Dann kann es vielleicht eher sinnvoll sein, sich um Energiehaushalt, die aktuelle Kapazität und die Möglichkeit der Kapazitätssteigerung zu kümmern, als sich weiter in der Zielarbeit zu verlieren.

Und wenn Sie dieses Beispiel kennen – ändern Sie doch einfach mal Ihre Versuchsanordnung. Ich helfe Ihnen gerne dabei!

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Mitarbeiterführung ist kein Hexenwerk

erstellt am 25. Februar 2012

Mitarbeiterführung ist kein Hexenwerk, aber auch nichts, was einem irgendwer in die Wiege gelegt hat. Führung bedeutet, dass ich andere anleite, etwas zu tun und mir selbst meiner Position bewusst bin. Letzteres ist schon mal der erste Fallstrick. Oft sind sich Führungskräfte nicht ihrer Position bewusst und pendeln zwischen Kumpel und Autorität hin und her. Eine Führungskraft ist aber eine Führungskraft ist eine Führungskraft. Nicht mehr und nicht weniger. Klarer Standpunkt und klarer Ansatzpunkt, wenn es hier Handlungsbedarf gibt. Zu diesem Themenkomplex gehört auch der eigene Umgang mit und das eigene Verhältnis zur Macht. Für viele Menschen ist Macht negativ besetzt. Auch für viele Führungskräfte.

Jeder Mensch ist einzigartig. Auch der Mitarbeiter.

Es gibt nicht den Mitarbeiter und den Führungsstil, es gibt die verschiedenen Mitarbeiter, die verschieden behandelt werden wollen. Je nachdem, wo sie gerade auf ihrem Entwicklungsweg stehen. Zweiter Fallstrick. Natürlich macht es mehr Mühe, jeden Mitarbeiter gemäß seiner Eigenheiten zu behandeln. Aber auch das gehört dazu. Und nicht jeder Mitarbeiter ist für jede Aufgabe und jede Position geeignet. Auch hier geht nichts über eine gute Vorbereitung als Führungskraft. Wen setze ich wann wo ein? Wen führe ich wann und wie mit welchen Methoden?

Bin ich Sach- oder Menschenorientiert?

Viele Führungskräfte verstecken sich gern hinter der Aufgabe, hinter der Sache. Und haben Probleme, auf Menschen und ihre Mitarbeiter zuzugehen. Sie wurden aufgrund ihrer Fachkompetenz zur Führungskraft gemacht. Und verstecken sich auch gerne hinter ihrer Fachkompetenz, wenn es menschlich ans Eingemachte geht. Und scheitern dann daran bzw. verstehen die Welt nicht mehr, in der es anscheinend nicht immer nur um Fakten geht. Vielleicht der schwierigste Punkt, weil es am meisten Umdenken und den weitesten Weg aus dem eigenen Schneckenhaus heraus erfordert.

Die gute Nachricht: Veränderung ist immer möglich, vorausgesetzt sie wird gewollt. Und vorausgesetzt, man akzeptiert auch, dass Veränderung ihr eigenes Tempo hat, vor allem dann, wenn die Veränderung nachhaltig sein soll.

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Ein Tag Auszeit – Stressmanagement

erstellt am 22. Februar 2012

Das eigene Stressmanagement unter die Lupe nehmen, neue Instrumente der Stressreduktion erfahren, etwas über die eigene Stresspersönlichkeit lernen – das sind die Themen, um die es am 17. März in Krailling bei München geht. Sabine Lerch und ich laden an diesem Tag ins Powerhaus ein, zu einem Tag mit praktischen Übungen, mit theoretischem Überbau und vielleicht ganz neuen Erkenntnissen zum eigenen Umgang mit stressigen Zeiten.

Oberstes Ziel dabei ist es, sich und seinen Stressmustern etwas besser auf die Spur zu kommen und dadurch auch die Chance zu haben, etwas zu verändern. Stress und Stressempfinden sind subjektiv. Generell bedeutet Stress immer, dass in einem Moment oder einer Periode des Lebens ein Zuviel herrscht. Weitere Infos erhalten Sie im praktischen Stressmanagement-PDF, das Sie runterladen können. Als Anmeldung reicht eine einfache Mail an Sabine Lerch oder mich.

 

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Beim nächsten Partner …

erstellt am 19. Februar 2012

Beim nächsten Partner wird alles anders oder so ähnlich lauten verschiedene Buchtitel zum Thema Partnerwahl und Partnerwahlverhalten. Und werden nachgefragt, gekauft, verschlungen und in der Theorie ist einem dann vieles klarer. Nur in der Praxis sieht es anders aus. Stellt man schmerzlich fest, wenn die nächste Beziehung dann da ist. Wenn wir auf Partnersuche sind, dann orientieren wir uns an Ähnlichkeiten. Das heisst, wir wählen zu 80% einen Partner aus, der dem gegengeschlechtlichen Elternteil ähnlich ist. Nicht unbedingt optisch, aber von den gezeigten Verhaltensweisen. Dadurch sind wir schon mal “limitiert”, genau wie die 20% die einen Partner aussuchen, der genau das Gegenteil ist. Also schleppen wir hier schon ein gewisses Potential aus unserer Kindheit mit in die nächste Beziehung.

Partnerschaft als Therapieersatz?

Basierend auf diesem Partnerwahlverhalten besteht auch die Tendenz, dass wir uns jemanden aussuchen, mit dem wir bestimmte (meistens keine positiven) Dinge der Vergangenheit reinszenieren. Und gleichzeitig hoffen, dass wir die Verletzungen von damals mit der neuen Beziehung durcharbeiten und auflösen können. So weit, so gut. Natürlich besteht die Chance. Aber nur dann, wenn sie uns klar sind – die Verletzungen der Vergangenheit. Nur dann können wir die neue Beziehung dazu nutzen, bestimmte Dinge in einer besseren Atmsophäre zu lösen, aufzulösen.

Für die Selbstdiagnose sind vielleicht folgende Fragen hilfreich: Was wiederholt sich in meinen Beziehungen? Bei mir, bei meinem Gegenüber? Wo ist der rote Faden in meinem Beziehungsverhalten? Meine Partner verhalten sich alle X? Wo sind die Ähnlichkeiten meiner Beziehung zu der meiner Eltern? Und anhand dieser Punkte kann es dann einen Schritt weiter gehen. Raus aus dem Hamsterrad und rein in eine neue Beziehungserfahrung….

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