Anerkennung

erstellt am 29. Juli 2007

Anerkennung und die Suche nach Anerkennung, manchmal auch die Gier nach Anerkennung kann eine tiefe und machtvolle Triebfeder sein. Für viele Handlungen: Beruf, Sexualität, Sport, Gesellschaft, Status uvm. Und meistens gründet diese Suche/Sucht nach Anerkennung in der eigenen Kindheit. Anerkennung vom Vater, von der Mutter. Das ist es, was fehlt.

Und das ist es, was sich durchzieht, durch das ganze Leben. Triebfeder. Antreiber. Unglücklichmacher: Alles, was erreicht ist, reicht nicht. Denn das Wesentliche fehlt: Die Anerkennung beider Eltern oder eines Elternteils. Sehe ich auch oft so in den Aufstellungen. Es hat damals gefehlt. Es kommt auch heute noch nicht über die Lippen. Und es wird dennoch gesucht. Und – bei Erreichen denjenigen präsentiert, von denen man gerne diese Anerkennung hätte. Und auch heute noch nicht bekommt.

Ein Teufelskreis – Ich suche – strenge mich an/leiste – bekomme nicht – leiste weiter/schaffe Ziele – bekomme weiter nicht und mache einfach weiter….. Eine Möglichkeit des Ausbrechens: Ich erlaube mir, mich und das was mich ausmacht, anzuerkennen. Ohne wenn und aber. Mit allem, was dazu gehört. Und werde dadurch zu meiner eigenen Referenz. Und entkoppele mich immer mehr von dem, was ich bisher im außen gesucht habe.

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