Beziehungsratgeber

Sogenannte Beziehungsratgeber gibt es ja wie Sand am Meer nach dem Motto “Beim nächsten Partner wird alles anders, schöner, höher, bunter & weiter”. Die Absatzzahlen sind beachtlich, die nachhaltigen Erfolge meistens nicht das, was die Käufer sind so davon erhofft haben. Der Grund dafür liegt meistens darin, dass die Beziehungs-Ängste doch tiefer liegen, als dass sie durch oberflächliche Kosmetik weg-gelesen werden können.

Nach meiner Erfahrung gehen diese Probleme auf die Beziehungs-Erfahrungen zurück, die wir mit unseren Eltern gemacht haben und meistens lernen wir auch von ihnen, wie Männer mit Frauen umgehen und umgekehrt. Und wenn hier die Rollenvorbilder nicht so optimal waren, dann kann es sein, dass wir uns im späteren Leben damit schwer tun.

Um der eigenen Beziehungsgeschichte auf die Spur zu kommen, lohnt immer darauf zu achten, inwieweit man selbst hier in den Fußstapfen seiner Eltern läuft und sich ab und an zu fragen, ob man das denn wirklich so will. Und auch die eigenen Beziehungen zu durchforsten, um an Musterinformationen zu kommen. Das Ganze geht natürlich auch mit therapeutischer Begleitung, oder wie oben erwähnt, im Beziehungscoaching. Und es gibt auch – trotz meiner kleinen Schelte am Anfang – meiner Meinung nach gute Bücher zum Thema – Hans Jellouschek, Jürg Willi und Ulrich Clement, um mal mit drei Autoren und meistens auch Therapeuten zu beginnen.

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Autor: Volker Hepp, erstellt am 12. Januar 2010

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