Tue was Du sagst

erstellt am 3. August 2009

Das habe ich aus einer Session unserer Jahresgruppe mitgenommen, als eine Teilnehmerin erzählte, dass ihre Kinder sie darauf aufmerksam gemacht haben, wie oft sie nicht das tut, was sie letztendlich sagt und erzählt. “Walk your talk” heisst es dazu aus dem indianischen Umfeld, das hat dann etwas mit Konsequenz und natürlich auch mit Verantwortung für die eigenen Gedanken, Sätze und Taten zu tun.

Und nur wer das tut, was er sagt, schafft Vertrauen. Er schafft in erster Linie Vertrauen in sich selbst, daraus kann dann Selbstvertrauen erwachsen. Und er schafft es, dass andere ihm vertrauen, weil sie sich darauf verlassen können, dass er das auch tut, was er sagt. Und um für sich selbst den Realitätscheck zu machen – erstellen Sie doch eine Liste der 10 wichtigsten Dinge in Ihrem Leben. Dinge, die ihnen mehr als alles andere wichtig sind. Und überprüfen Sie anhand dieser Liste dann Ihre Erzählungen & Worte. Wie sie über diese Dinge reden. Und im nächsten Schritt überprüfen Sie, ob Sie auch das tun, worüber sie reden. Und ob Sie es auch genauso tun, wie Sie darüber reden.

Spannend wird es dann bei den Abweichungen. Was hält mich davon ab? Was befürchte ich? Welche zusätzlichen Ressourcen bräuchte ich? Und wie kann ich diese Ressourcen für mich aktivieren, sie mir wieder zugänglich machen?

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