Wenn Männer leiden

erstellt am 18. Juni 2009

Wenn Männer leiden, hat es meistens mit einem Verlust zu tun. Angesichts der immer noch hohen Scheidungsraten mit einem Verlust des Partners. Plötzlich ist Mann alleine, die Trennung geht meistens von der Frau aus. Da kommt dann der Schmerz hoch (oft ein alter Schmerz), gepaart manchmal mit Erleichterung, weil der Partner einem den Schritt des “Sich-Trennens” abgenommen hat, die Wut weil die Trennung nich von einem selbst ausging, die Enttäuschung weil man es nicht hinbekommen hat. Und oft auch ganz alte Geschichten aus der Kindheit, in denen sich auf die eine oder andere Weise auch von einem getrennt wurde. Und manchmal auch alles zusammen, gepaart mit Trotz und dem “Jetzt erst recht”.

Und je mehr ich mit diesen Themen arbeite und natürlich auch meine eigenen Erfahrungen gemacht habe, desto mehr komme ich hier auch zu der Überzeugung, dass solche Situationen biologische Marker im Körper und im Nervensystem hinterlassen, die dann unvermittelt hochschießen in solchen Situationen. Und meistens verstärken. Und sehr oft jegliche Handlungsfreiheit nehmen und “einen wie auf Schienen das immer wiederkehrende Muster fahren lassen”.

Die männlichen Bewältigungsstrategien sind ebenfalls manigfach: Externalisieren, d.h. die Schuld hatte der Partner; auf Pirsch gehen; sich komplett zurückziehen und und und. Mit dem Auto gehen sie meistens pfleglicher um, als mit sich selbst. In meinem “Männerforum” gab es dazu einmal den Satz “Mach Therapie, wenn Du Dich traust”, der mich heute noch schmunzeln lässt. Stimmt. Es gibt Situationen, in denen es sich lohnt, begleiten zu lassen.

Und wie gehen Sie in solchen Leidenssituationen um?

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

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