Die rote Karte zeigen

Oftmals geht es in Konflikten ja darum, daß man seinen Platz verteidigen muss oder rechtzeitig Stop sagen zu etwas, was man nicht möchte und von dem man weiß, daß es einem nicht gut tut. Und gerade dieses “Stop – hier ist die Grenze” fällt vielen Menschen schwer, egal ob im Beruf oder in der Beziehung. Manche sagen dazu Verschmelzung, d.h. eine Trennung zwischen “Ich” und “Du” hat in früher Jugend nicht stattgefunden und manchmal wurde es einem einfach nicht gelernt, die eigenen Grenzen zu setzen, weil vielleicht die eigenen Eltern übergriffig waren und selbst diese kindlichen Grenzen nicht respektierten.

Und jetzt geht es darum, die eigenen Grenzen erst einmal bei sich selbst wahrzunehmen (Wann sind sie erreicht) und dann wirkungsvoll nach außen zu verteidigen. Damit man dieses verteidigen nicht vergißt, arbeitet man im NLP mit sogenannten Ankern, also die ursprünglichen Erinnerungsknoten im Taschentuch. Ich habe mir für die Menschen, die zu mir kommen und Probleme mit Grenzen setzen haben, spezielle Anker ausgedacht – nämlich die gelbe und rote Karte im Schiedsrichter-Set. Die als Merker dabei haben bedeutet, daß man sich überlegen kann, ob es für diese Situation jetzt gelb, gelb/rot oder rot gibt. Ohne die Karte zu ziehen.

Denn manchmal kommt es nur darauf an, daß man diese Anker schnell genug fühlen kann, daß er also anfaßbar ist, um sich gezielt daran zu erinnern, für was er steht. Und wenn Sie solche Spielkartensets brauchen, rufen Sie an, ich kann Ihnen eine gute Bezugsquelle nennen.

Persönliche Sinnkrise? Lebens-Neuorientierung? Berufliche Veränderung? Für einen persönlichen Termin rufen Sie mich unter 08143 – 99 266 76 an, schicken mir ein Mail oder tragen  sich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um meine Arbeit besser kennen zu lernen!

Autor: Volker Hepp, erstellt am 7. März 2010, 0 Kommentare

Etwas mehr Milde

“Mehr Milde” im täglichen Leben hat mir meine Mutter als Neujahreswunsch mitgegeben. “Mehr Milde” im Umgang mit mir selbst und mehr Milde im Umgang mit den Mitmenschen und in der Partnerschaft ist ein schöner Wunsch, den man anderen mit auf den Weg geben kann. Mal den permanenten inneren Kritiker ruhig stellen, ihm weniger Beachtung schenken und/oder ihm einfach nicht mehr zuhören. Das was er sagt, kommt meistens eh nicht aus Ihnen heraus, sondern wurde Ihnen in frühester Jugend so gut eingeflößt, daß Sie es heute mit Ihrer eigenen Stimme verwechseln.

Mehr Milde in der Partnerschaft bedeutet, auch und dem anderen gegenüber nachsichtiger zu begegnen, ihn so sein zu lassen, wie er ist. Gleichzeitig zu schauen, warum und wie er es schafft, uns selbst zu aktivieren (in Aufruhr zu bringen) und weiterhin zu schauen, was das mit uns macht und was hinter unserer Wut denn steckt. Mehr Milde in der Partnerschaft zu leben bedeutet auch, sein Herz mehr auf zu machen und den anderen an sich herankommen lassen. So wie er ist und genau auf mich zu treffen, wie ich bin.

Und wenn es für den Anfang nur 5 Minuten täglich sind, in denen wir uns “mehr Milde” vornehmen und verordnen, es ist ein schöner und großer Schritt zu mehr Zufriedenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit. Für mich selbst und für meine Partnerschaft.

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Autor: Volker Hepp, erstellt am 4. März 2010, 0 Kommentare

Coaching to go

“Coaching to go” nenne ich meine Dienstleistung, mit der ich Sie entweder per Telefon begleiten kann. “Coaching to go” unterscheidet sich im Grundsatz nicht vom 4-Augen-Coaching im persönlichen Setting.

Unsere Unterhaltung ist dabei ebenso lebendig und effektiv, der Qualitätsstandard und das Ergebnis sind die gleichen. “Coaching to go” eignet sich für diejenigen,

  • die eng in der Zeit sind
  • bei denen eine Entscheidungssituation zum sofortigen Handeln zwingt
  • die weiter weg wohnen, so daß ein Präsenzcoaching mit einer mühsamen Anreise verbunden wäre
  • die zwischendurch Unterstützung brauchen und die bei mir auch schon ein 1:1-Coaching hatten

Und wie funktioniert “Coaching to go”? Zum Auftakt können diejenigen, mit denen ich noch nicht gearbeitet habe, mich in einem 10-minütigen kostenlosenTelefonat kennenlernen. Dabei klären wir, ob die Chemie stimmt, weiterhin den Auftrag, den oder die weiteren Termin(e). Die darauf vereinbarten Gespräche dauern minimal 15 Minuten, ich berechne pro angefangenen 15 Minuten 29,75 € inkl. 19% MwSt. für private Coachees. Sie erhalten eine Rechnung von mir per Mail und können bequem per Bank oder Paypal bezahlen.

Eine weitere Möglichkeit des virtuellen Austausches ist entweder der über Mail oder per skype. Die Preise für Mail und skype stimmen wir nach Bedarf miteinander ab.

Für Coachees aus Unternehmen mit Interesse an dieser Dienstleistung fragen Sie bitte meine Business-Preise an.

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Autor: Volker Hepp, erstellt am 1. März 2010, 0 Kommentare

In Beziehung sein

Ob Sie nun freiwillig oder unfreiwillig als Single durchs Leben gehen oder in einer Partnerschaft leben – es wird Momente geben, die Ihnen nicht gefallen. Momente, in denen Sie sich unwohl fühlen, unsicher sind und die Sie gerne vermeiden. Und oft haben diese Momente mit Ihrem Gegenüber zu tun – entweder weil Sie jemanden kennenlernen, mit jemandem Fremden oder mit jemandem Vertrauten in Kontakt sind.

Und sehr oft reagieren Sie, weil Ihr Gegenüber etwas sagt oder tut, das bei Ihnen Reaktionen auslöst. Meistens Reaktionen der Mißbilligung. Und oft gibt dann ein Wort das andere. Oder Sie sparen die Worte, die eigentlich gesagt werden sollten und fresen Sie in sich hinein.

Eine weitere Möglichkeit, mit solchen Situationen der Unsicherheit und des Ärgers umzugehen, ist eine kleine Achtsamkeitsübung, bei der Sie erstmal nichts anderes tun müssen, als das, was da so in Ihnen passiert zu beobachten: “Aha, da ist jetzt Ärger”, “Ah, da werde ich jetzt unsicher” usw. sind dann die beiläufigen internen Bemerkungen. Ohne Wertung, ohne daß Ihr innerer Kritiker sofort Futter bekommt. Nur beobachten, wahrnehmen, nicht werten.

Und gleichzeitig auch wahrnehmen, was mit der anfänglichen Emotion in Ihnen passiert, wenn diese von Ihnen nur bemerkt und nicht bewertet wird. Viel Spaß dabei!

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Autor: Volker Hepp, erstellt am 26. Februar 2010, 0 Kommentare

Ja sagen statt sich zu ändern

In vielen Coachings geht es darum, dass sich die Menschen ändern wollen, so nach dem Motto “höher, schneller & weiter”, um

  • attraktiver zu sein
  • mehr Geld zu verdienen
  • sich besser durchsetzen zu können
  • usw.

Meistens Ziele und Postulate, die von außen kommen und an uns gerichtet sind. Genau wie damals in der Kindheit, wo die Eltern meistens über sanften Zwang, Lob und Tadel (das nennt sich dann Erziehung …) uns in eine Richtung bewegen wollten.

Und was wäre die Wirtschaft heute ohne die Menschen, die als Single nicht von diesem Lob oder der Vermeidung von Tadel abhängig sind.

Und wie wäre es, wenn Sie sich anstatt auf diese ständige Optimierung zu konzentrieren, innehalten und beginnen, “Ja” zu sich selbst zu sagen. Ja zu dem, wie Sie heute sind und Ja zu dem, was Sie heute ausmacht. Sich selbst die Anerkennung auszusprechen für das, was Sie bisher im Leben geleistet und wie Sie Ihr Leben bisher gemeistert haben. Und daß es für Sie nach einem suboptimalen Start vielleicht ganz gut gelaufen ist bisher. Und daß die Dinge, die Sie heute vielleicht nerven, in der Vergangenheit einen Überlebens-Sinn für Sie hatten, ohne die Sie nie bis hierhin gekommen wären.

Und wie geht es Ihnen damit, wenn Sie die Dinge so sehen? Und welchen Nutzen könnten all die Sachen gehabt haben, die Sie jetzt weg-optimieren wollen?

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Autor: Volker Hepp, erstellt am 23. Februar 2010, 0 Kommentare