Lebens-verlängernd

Lebenverlängernd sind laut einer Untersuchung, die demnächst im Magazin Demography erscheinen wird, junge Partnerinnen für Männer. Sven Drefahl vom Max-Planck-Institut für demographische Forschung, Rostock, hat dies in einer Studie nachgewiesen. Männer, die zwischen sieben und neun Jahre älter sind als ihre Partnerinnen haben ein um elf Prozent geringeres Sterberisiko als Männer mit Partnerinnen in etwa dem gleichen Alter.

Bei Frauen ist das gerade umgedreht - sind bei ihnen die Partner zwischen sieben und neun Jahren jünger, erhöht sich ihr Sterberisiko um 20 Prozent, was auch für Männer gilt, die in einer solchen Konstellation leben, in der die Partnerin zwischen sieben und neun Jahre älter ist, als sie selbst. Frauen haben demnach die höchste Lebenserwartung mit gleichaltrigen Männern, sind die Männer älter, steigt für sie das Sterberisiko. Gelesen in der Süddeutschen Zeitung. Und was soll einem das jetzt für die eigene Partnerwahl sagen?

Autor: Volker Hepp, erstellt am 3. Juli 2009, 0 Kommentare

Männer und Schmuck

Männer und Schmuck ist ja fast so etwas wie ein Tabuthema. Bis auf einen Siegelring oder Ehering gibt es wenig Schmuck an Männern hierzulande. Wobei der Körperschmuck = Tattoos da manchmal ausgeprägter zu sein scheint. Ein Mann, der sowohl das Tattoo als auch den Schmuck lebt und liebt ist Patrik Muff. Ich kenne ihn seit meiner Kölner Zeit, als er in meiner absoluten Nähe im Belgischen Viertel das Königswasser hatte, eine legendäre Kneipe.

Patrik kam 1998 nach München, ich zwei Jahre später. Ich lernte ihn dann wieder kennen, als er gerade in Trennung war, ich auch. Und er machte mir einen wundervollen Ring nach meinen Vorstellungen, mit Material, das ich nicht mehr brauchte und mit seiner unnachahmlichen Bildsprache. Danke nochmals dafür. Und letztens auf einer privaten Party wurde ich von Robert Lutz auf meinen Rind angesprochen, er hielt seinen hoch - unverkennbar Patrik. Man er-kennt sich und ihn in seiner Arbeit.

Autor: Volker Hepp, erstellt am 30. Juni 2009, 1 Kommentar

Über die Alpen

Über die Alpen bin ich 2007 mit meinem Mountainbike. Wer da schön öfters drüber ist, ist Udo Kewitsch, der in Traunstein lebt und jetzt wieder ein Buch veröffentlicht hat. Nach seinen Genusstouren für Oberbayern war jetzt ein Buch über die Alpenüberquerungen dran. Faszination AlpenX heisst es und ist absolut lesenswert. Packend und animierend sich sofort Urlaub zu nehmen, den Rucksack zu packen und loszufahren.

Nebenbei ist Udo noch Mitglied im Männerforum und moderiert selbst noch einige Foren. Ich weiss allerdings nicht, wo er die ganze Zeit hernimmt :-) Und ich finde es immer schön, wenn ich merke, dass jemand mit Leib und Seele bei der Sache ist und seine Begeisterung nicht für sich im stillen Kämmerlein behält, sondern andere Menschen daran teilhaben lässt. Und da Udo neben seinen vielen anderen Beschäftigungen auch noch Journalist ist, sind seine Berichte absolut lesenswert.

Autor: Volker Hepp, erstellt am 27. Juni 2009, 0 Kommentare

Verantwortung - mal wieder…

Verantwortung zu übernehmen ist nicht nur mein Lieblingsthema während des Coaching-Prozesses aber auch in den Systemaufstellungen. Verantwortung für das eigene Tun und Handeln und den Umgang mit sich und den anderen. Das ist sicherlich eine wichtige Fähigkeit gegen die grassierende Externalisierung - “Schuld haben nur die anderen”. Was mir dieser Tage durch den Kopf geht ist die Verantwortung für das, was ich unterlassen habe. Bisher drehen sich die Gedanken und Gespräche eher um die Verantwortungsübernahme für das eigene Tun und Handeln. Was ist aber mit den Dingen, die ich bewusst nicht getan habe?

Wie steht es mit den kleinen und manchmal größeren Nachlässigkeiten im eigenen Handeln? Übernehmen Sie für diese auch die volle Verantwortung? Oder nur für das, was Sie tatsächlich getan haben? Was zum Beispiel haben Sie diesen Monat nicht getan bzw. unterlassen? Und wie sieht es dabei mit Ihrer Verantwortung aus?

Autor: Volker Hepp, erstellt am 24. Juni 2009, 2 Kommentare

Soziale Unterschiede

In meinem Internetforum berichtete einer der Teilnehmer von einem Interview zum Thema Singles, in dem die Frage gestellt wurde, ob eine Frau, die Hartz IV empfängt ein Go oder ein NoGo für eine potentielle Beziehung wäre. Spannende Frage, die auch innerhalb des Forums sehr konträr diskutiert wurde und die mir noch nachgeht. Gibt es wirklich noch diese sozialen Auswahlverfahren in der Partnersuche, oder hat sich das alte Bild “Männer suchen eher eine Frau aus einer niedrigeren Schicht” und “Frauen suchen eher einen Mann aus einer höheren Schicht” immer noch nicht geändert.

Ich habe ein bißchen gegoogelt und dabei einen interessanten Artikel vom Bayerischen Rundfunk gefunden, der auf eine Untersuchung bei einem Speed-Dating referenziert. Tenor: “Charakter, Bildung und Herkunft spielen für Männer bei der Partnerwahl eine deutlich kleinere Rolle als das Aussehen. Diese These wird jetzt von einer wissenschaftlichen Untersuchung belegt. Für Männer muss die Zukünftige vor allem ein attraktives ßußeres haben. Frauen sind bei der Suche nach dem Partner anspruchsvoller und wählerischer.” Alle Infos dazu gibt es hier.

Daneben gibt es dann die unterschiedlichen Aussagen “Gleich und gleich zieht sich an” oder eben “Unterschiede ziehen sich an”. In den Online-Partnerbörsen wird bei einigen gerne mit einem vorgeschalteten Psychotest versucht, Ähnlichkeiten herzustellen, die besonders gut passen müssten. Warum eigentlich? Und generell hat mal ein profilierter Paartherapeut in etwa gesagt, dass man in Sachen Partnerschaft “nur am lebenden Objekt Lernt”, also losgelöst von Psychotests, sozialen Ähnlichkeiten oder Unterschieden und und und.

Ein interessantes Projekt zum Partnerwahlverhalten gibt es von der Uni Bamberg, viel Spass dabei.

Und wie sind Ihre Kriterien?

Autor: Volker Hepp, erstellt am 21. Juni 2009, 1 Kommentar