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Außenbeziehung – wie gehe ich damit um?

Es kommt immer wieder vor, dass eine Partnerschaft dadurch geprüft wird, dass auf einmal einer der beiden Partner sein Glück außerhalb der existierenden Beziehung sucht. Das kann in Form eines anderen Menschen, aber auch durch zu viel Arbeit, exzessive Hobbies usw. sein. Es treibt ihn aus der Partnerschaft raus, man ist auf einmal nicht mehr solitär in der bisherigen Zweierbeziehung. Das schmerzt – auch wenn derzeit immer wieder das Hohelied der Polyamorie gepriesen wird. Wobei ich in meinem bisherigen Leben noch keine funktionierende sogenannte offene Beziehung erlebt habe. Aber jeder muss seine Erfahrungen selbst machen. Doch zurück zur Außenbeziehung. Meine Beobachtungen dazu.

Ehrlichkeit ist immer eine der Grundvoraussetzungen

In Zeiten der vernetzten Welt sind es meistens die elektronischen Helferlein, die eine solche Außenbeziehung auffliegen lassen. Früher oder später. Was davor ist, ist sehr anstrengend. Verstecken spielen. Lohnt sich nicht – in meinen Augen – Ehrlichkeit zählt. Meine Hypothese: Wenn die Partnerschaft stimmt, dann besteht kein Grund für eine Außenbeziehung. Also kann die Tatsache, dass sie doch existiert auch ein starker Hinweis dafür sein, dass es in der Beziehung nicht mehr stimmt. Und das geht beide Partner an.

Gut also auch hier, stehen zu bleiben und zu schauen, wo man sich denn auseinander gelebt hat. Wer unzufrieden ist und warum. Hat die Unzufriedenheit eher etwas mit mir selbst, mit meiner Biografie zu tun? Oder ist dafür auch der Partner verantwortlich? Zu welchen Anteilen? Das kann frischen Wind in eine erkaltete Partnerschaft bringen. Und neue Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Was kam bisher nicht auf den Tisch? Über was sollte dringend gesprochen werden? Was hat jeder vermisst und wie lässt sich das besser lösen?

Aber – was manchmal bleibt ist das Misstrauen des “treuen” Partners. Und damit ist nicht einfach umzugehen. Weil Misstrauen keine kognitive körperliche Funktion ist, sondern im Körper beheimatet ist. Der ist auf einmal auf Hab Acht-Stellung. Und wird es auch eine ganze Weile bleiben, bis er sich wieder beruhigt. Damit müssen beide rechnen. Und sich die Zeit geben, damit sich Vertrauen – vielleicht auf einer neuen Basis – wieder stabil aufbauen kann

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