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Sich auf die eigenen Füße stellen als Entscheidungshilfe

Nicht selten habe ich im Coaching bei meinen Kunden die Herausforderung, dass eine Entscheidung ansteht, aber kein klares Signal kommt, in welche Richtung es gehen soll. Mein Kunde kann sich nicht entscheiden. Manchmal braucht so eine Entscheidung Zeit und der Kunde setzt sich unnötig unter Druck, weil er mit dem Kopf etwas will, was die Situation derzeit noch nicht leisten kann. Dann heißt es in erster Linie abwarten, durchschnaufen und geduldig sein. Das haben viele von uns verlernt – auf den Impuls zu warten, der uns dann in die eine oder andere Richtung schiebt. Weil wir gewohnt (oder erzogen wurden), das alles ratzfatz gehen muss.

Nehmen Sie Ihre Füße zur Hilfe

Eine andere Möglichkeit, eine Entscheidung herbei zu führen, ist neben der Geduld folgende Möglichkeit: Nehmen Sie zwei weiße Blätter Papier. Beschriften Sie die Blätter jeweils mit dem, um was es gerade geht. Also A und B, wenn es um die Entscheidung zwischen zwei Dingen geht. Suchen Sie sich dann einen guten Augenblick aus, in dem Sie Ruhe haben und für sich sein können. Und legen Sie die beschrifteten Blätter in einem Raum aus, so dass zwischen den beiden Blättern eine gedachte Linie entsteht.

Dann stellen Sie sich auf diese gedachte Linie zwischen die Blätter und setzen sich in Bewegung. Erst zum einen, dann zum anderen Blatt hin. Schauen Sie darauf, wie sich sich fühlen, was sich zeigt, wenn Sie sich zum Beispiel Blatt A nähern. Wie nah Sie da ran kommen, wo es Stockungen gibt, wo Sie vielleicht nicht weiterkommen. Oder einen Widerstand spüren. Dann drehen Sie sich um und gehen auf Blatt B zu. Eine Bitte: Bleiben Sie in Bewegung, verharren Sie nicht überlange, sondern drehen sich wieder um, so dass Sie in eine Pendelbewegung zwischen A und B kommen und auch bleiben.

Und es geht dabei um die Unterschiede: Wie fühlt es sich bei A an, wie bei B. Welche körperlichen Erfahrungen machen Sie beim Pendeln, bei der Annäherung, wenn Sie dicht davor stehen. Welche Gedanken schwirren im Kopf herum und wie fühlen Sie sich. Falls Sie Probleme haben, dann melden Sie sich bei mir oder meiner Frau – wir helfen Ihnen gerne weiter.

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