Angst und Ängste im Leben

Angste sind normal und jeder hat schon mal Angst gehabt. Und Angst hat eine hervorragende Schutzfunktion für uns – sie bewahrt uns vor Risiken, manchmal lebensrettend. Und Angst ist etwas, was in unserem Körper sitzt, unsere Amygdala funkt Alarm und dann gibt es körperliche Symptome, die uns aufhorchen lassen, wachsam sein lassen und uns bewahren. So weit die Theorie. Angst, vor allem wenn sie unbegründet und nicht den Tatsachen unseres Lebens geschuldet ist, hat aber die blöde Eigenschaft, dass sie sich ausbreitet. Das heißt, sie beginnt in einem bestimmten Bereich unseres Lebens, heftet sich an ein bestimmtes Ereignis dran – und breitet sich dann immer mehr in unserem Leben aus, heftet sich an immer mehr Ereignisse. Das macht sie gefährlich. Aus diesem Grund ist es gut, wenn Sie bei sich Ängste bemerken, die weder rational erklärbar noch der Situation geschuldet sind, ihnen entschlossen entgegen zu treten, damit sie sich nicht generalisieren.

Ängste eindämmen – lebendig bleiben

Für die Eindämmung gibt es verschiedene Herangehensweisen. Doch eine Warnung vorneweg – sollten Sie bemerken, dass diese Strategien nichts nutzen, dann fragen Sie auf jeden Fall bei einem Therapeuten nach. Um nicht in die Generalisierungsfalle zu treten, aus der kommen Sie schwerer wieder heraus, als dass Sie reingekommen sind.

  • Exposition: Auch Konfrontations-Therapie genannt, man setzt sich unter Begleitung dem Angst auslösenden Reiz aus
  • Richtig atmen gegen Stress und Angst
  • Aktive Entspannung: Bewegung, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Autosuggestion
  • Selbstanalyse und Ressourcenarbeit
  • Orientierung in der Umgebung: Augen auf, Füße und den eigenen Atem spüren
  • Vorbeugen im Sinne, dass kleine Ängste nicht irgendwann mal groß rauskommen

Und manchmal gilt es erst einmal den Auslöser kennenzulernen und die Alarmreaktionen, damit Sie besser damit umgehen können. Da jeder Mensch einzigartig ist, gibt es auch viele verschiedene Auslöser, genauso wie es verschiedene Symptome gibt. Ich bin mit meinen Weiterbildungen in Traumatherapie darauf spezialisiert, mit Ihnen diese Auslöser und Symptome zu sortieren und einzuordnen. Damit Sie dann in einem zweiten Schritt die entsprechenden Gegenmaßnahmen einleiten können. In Ihrer Zeit und in Ihrem Tempo. Die gute Nachricht: Jeder Mensch kann lernen, seine unnötigen Ängste und Unsicherheiten zu beherrschen, damit mehr Entspannung und Lebendigkeit in Ihr Leben kommen.

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