Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit?

Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit?

Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit, mit diesem Thema beschäftigte sich schon Paul Watzlawick, dessen unschlagbares Buch “Anleitung zum Unglücklichsein” ich jedem immer wieder ans Herz legen möchte. Und ja, wir sind zu einem großen Teil diejenigen, die wir uns denken. Mit unserem Gehirn, unserer Wahrnehmung und unserem Fokus können wir viel bestimmen, wie unser Alltag verlaufen wird. Dazu gibt es auch Forschungen, zum Beispiel von der amerikanischen Psychologin Sonja Lyubomirsky. Sie forscht im Bereich der positiven Psychologie.

Wie erschaffe ich mir eine andere Wirklichkeit?

In einem ihrer Experimente ließ sie ihre Versuchsteilnehmer über mehrere Wochen hinweg täglich über ihr ideales Leben schreiben. Also aufschreiben, wie deren Leben in zwei bis drei Jahren aussehen würde. Vorausgesetzt, es entwickelt sich alles perfekt und alles, was die Teilnehmer sich vornahmen, würde auch klappen.

Es gab spektakuläre Ergebnisse: Ein großer Teil der Teilnehmer fühlte sich positiver und optimistischer und die langfristigen Ergebnisse zeigten eine hohe Umsetzung dessen, was die Teilnehmer sich aufgeschrieben hatten. Viele berichteten zudem, dass sie sich nicht einmal groß anstrengen mussten, sondern dass viele aufgeschriebenen Dinge einfach so passierten. Sie hatten den Blickwinkel auf sich und die Welt verändert, und die Welt um sie herum hatte sich auch verändert. In einer positiven Art und Weise.

Sehr spannend. Wobei ich aus meiner Erfahrung heraus davon ausgehe, dass reines Imaginieren und Wünschen nur der eine Teil der Medaille ist. Danach kommt das Tun, also handeln auf ein Ziel hin. Gepaart mit einer Konsequenz, also dranbleiben an dem, was ich mir aufgeschrieben habe. Die Schritte also noch einmal im Einzelnen: Imaginieren, vorstellen und aufschreiben. Und dann immer wieder dranbleiben, aktiv etwas dafür tun und vertrauen darauf, dass mein sich geänderter Blickwinkel auf  ich und auf die Welt, auch in der Welt etwas bewirkt.

Das eine ohne das andere wird nicht möglich sein, das ist vielleicht der Wehmutstropfen dabei. Wobei aktives Handeln, das Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit, ebenfalls innerlichen und äußerlichen Auftrieb verschafft.

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